Weitere Information des VDH zum Stockbelastungstest

 

Sehr geehrte Damen und Herren,


in Ergänzung zum Rundschreiben vom 01.06.2022 hat der VDH-Vorstand folgendes beschlossen:

 

Die Durchfhrung des Stockbelastungstests ist auf bloßes Berhren oder Bedrngen des Hundes mit einem weich gepolsterten Stock zu beschränken.

Dies gilt ab dem 01.08.2022 verbindlich für alle VDH-Mitgliedsvereine.

 

Gern stehen wir Ihnen zur weiteren Rücksprache zur Verfügung.


Mit freundlichen Grüßen

Jörg Bartscherer

Geschäftsführer

Justiziar

(Assessor iur.) 

Information des VDH zum Stockbelastungstest

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) hat uns zum Stockbelastungstest nach mehrfacher Korrespondenz nunmehr folgende Auskunft erteilt:

 

§ 2 Absatz 5 Tierschutz-Hundeverordnung verbietet die Verwendung von Stachelhalsbändern und andere für Hunde schmerzhafte Mittel bei der Ausbildung.
Mit „schmerzhaften Mitteln“ sind aus Sicht des BMEL Mittel gemeint, die in ihrer Schmerzhaftigkeit mit dem Stachelhalsband vergleichbar sind.

Ein bloßes Berühren oder Bedrängen des Hundes mit einem weich gepolsterten Stock erfüllt dieses Kriterium nach Auffassung des BMEL nicht.

 

Das BMEL verweist in seinen Ausführungen aber auch darauf, dass es sich hierbei um eine eigene Sichtweise des Ministeriums handelt, die nicht die zuständigen Behörden im eigenen Ermessen einschränkt.

Wir halten demnach die weitere Anwendung des Stockbelastungstests grundsätzlich für zulässig, sofern sich die Durchführung auf bloßes Berühren oder Bedrängen des Hundes mit einem weich gepolsterten Stock beschränkt.

 

Dass seitens der örtlich zuständigen Behörden auch andere Ansichten vertreten werden, können wir nicht ausschließen.

 

Der VDH-Ausschuss für das Gebrauchshundwesen wird um eine weitere Bewertung der Aussagen des BMEL gebeten. Wir werden darüber informieren.

 

Gern stehe ich zur weiteren Rücksprache zur Verfügung.

 

Mit freundlichen Grüßen

Jörg Bartscherer

Geschäftsführer

Justiziar 

Geänderte Richtlinien für Reisekostenersatz

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

 

der VDH hat auf seiner Mitgliederversammlung am 01.08.2021 die VDH-Spesenordnung geändert. Danach erhalten künftig nicht nur Zuchtrichter auf Internationalen und Nationalen Ausstellungen für ihre Tätigkeit das Tagegeld nach Maßgabe der VDH-Spesenordnung, sondern auch Richter für ihre Tätigkeit gemäß der „VDH-Rahmenordnung Richter im Sport“.

 

Nach der Satzung des VDH sind die Mitgliedsvereine verpflichtet, Änderungen der VDH-Ordnungen zeitnah zu übernehmen. Der SV hat deshalb seine „Richtlinie für Reisekostenersatz“ im Punkt 2.3 „Tagegeld“ wie folgt gefasst:

 

a)       Es wird ein Tagegeld in Höhe von 31,00 €, für Veranstaltungen ab dem 01.05.2022 von 35,00 € gewährt. Wird die Reise nach 12.00 Uhr mittags angetreten oder vor 12.00 Uhr mittags beendet, so ist nur 1/2 Tagegeld zu zahlen.

b)      SV-Richter erhalten bei Richtereinsätzen im Inland ab dem 01.05.2022 pro Reisetag das Tagegeld nach Maßgabe des Punktes 2.3. a) und pro Tag der Richtertätigkeit 50,00 EUR.

 

Das Tagegeld, das ein SV-Richter künftig nach Maßgabe der Ziffer III.1.3.1. für seine Richtertätigkeit erhält, beträgt also künftig 50,– € für Veranstaltungen ab dem 01.05.2022. Reist ein Richter einen Tag vor der Veranstaltung bereits an und/oder reist am Tag nach der Veranstaltung wieder zurück, hat er zusätzlich für Veranstaltungen nach dem 01.05.2022 für jeden Reisetag Anspruch auf ein Tagegeld von 35,00 € bzw. bei Reiseantritt nach 12:00 Uhr oder Reiseende vor 12:00 Uhr mittags auf das halbe Tagegeld, also 17,50 €. Darüber hinaus hat er wie bisher Anspruch auf Reisekostenerstattung von 0,30 € für jeden gefahrenen Kilometer (kürzeste Entfernung) bei Benutzung des eigenen Fahrzeugs  oder Erstattung der Kosten für Bahnfahrt (II. Klasse) sowie ggf. Übernachtungskosten nach Beleg.

 

Beispiele (ohne Kilometerpauschale):

(1) Der Richter reist einen Tag vor der Veranstaltung an, die Anreise tritt er vor 12:00 Uhr mittags an. Die Abreise erfolgt am Tag nach der Veranstaltung vor 12:00 Uhr mittags. Er hat Anspruch auf folgende Sätze:

 

Tagegeld

Anreise

       35,00 €

Richtertätigkeit

       50,00 €

Abreise

       35,00 €

Gesamt

     120,00 €

 

(2) Der Richter reist einen Tag vor der Veranstaltung an, die Anreise tritt er nach 12:00 Uhr mittags an. Die Heimreise ist am Tag nach der Veranstaltung vor 12:00 Uhr mittags beendet. Er hat Anspruch auf folgende Sätze:

 

Tagegeld

Anreise

       17,50 €

Richtertätigkeit

       50,00 €

Abreise

       17,50 €

Gesamt

       85,00 €

 

(2) Der Richter reist am Tag der Veranstaltung an und nach Ende der Veranstaltung auch gleich wieder zurück. Er hat Anspruch auf folgende Sätze:

 

Tagegeld

Anreise

            -   €

Richtertätigkeit

       50,00 €

Abreise

            -   €

Gesamt

       50,00 €

 

Natürlich steht es dem Richter auch nach wie vor frei, der Ortsgruppe – oder dem Veranstalter – eine Spende nach eigenem Ermessen zukommen zu lassen. Die aktuelle „Richtlinie für Reisekostenersatz“ finden Sie im Mitgliederbereich unserer Internetseite unter „Mein SV“ mit folgendem Link:

https://www.schaeferhunde.de/mein-sv/satzungen-und-ordnungen

 

Freundliche Grüße aus Augsburg
 
Günter Oehmig
stellv. Geschäftsführer

 

02.03.2022

Krieg in Europa – Unsere So­li­da­ri­tät und aktive Hilfe für die Ukraine!

Mit dem Einmarsch russischer Truppen in das Staatsgebiet der Ukraine ist am 24. Februar 2022 passiert, was Generationen nicht für möglich gehalten hatten: ein ungerechtfertigter, bewaffneter Angriff auf ein demokratisches Land – Krieg in Europa.

Und wie in jedem Krieg wird es auch dieses Mal keine Gewinner geben, sondern nur Leidtragende in den beteiligten Ländern. Die Menschen in der Ukraine sehen sich unvermittelt einer unverschuldeten Notlage gegenüber und brauchen unsere schnelle, konzertierte und zielgerichtete Hilfe.

Aus diesem Grund haben die Vorstände des SV und der WUSV entschieden, mit zwei namhaften Spenden die Arbeit der „Aktion Deutschland hilft“ zu unterstützen.

Aktion Deutschland hilft / Nothilfe Ukraine

BEH und ADH
IBAN: DE53 200 400 600 200 400 600
BIC: COBADEFFXXX
Commerzbank
Stichwort: SV/Nothilfe Ukraine

Wir würden uns außerordentlich freuen, wenn unsere Mitglieder diesem Beispiel folgen und mit ihren Spenden dazu beitragen, zielgerichtet denen zu helfen, die unter diesem Akt der ungerechtfertigten Aggression zu leiden haben.

Die Besonderheit der Menschen in der Ukraine und deren Gastfreundschaft wurde uns bereits bei vielen Gelegenheiten, u.a. der WUSV-Weltmeisterschaft 2011 in Kiew, unter Beweis gestellt.

Aus diesem Grund unterstützen SV und WUSV, aus eigenen Mitteln und zusammen mit unseren Partnern aus der Futtermittelbranche, mit einer Lieferung Hundefutter an die moldawische Grenze, zur Weiterverteilung in die Ukraine. Seitens des SV wird hierbei die Logistik für die Lieferung nach Rumänien übernommen.