Information für SV-Ortsgruppen
Verhaltensempfehlungen zur Wiederaufnahme des Ausbildungs- und Übungsbetriebs
Aufgrund der Lockerungen der Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie ist der Trainingsbetrieb von Individualsportarten
im Breiten- und Freizeitbereich unter Einhaltung strikter Kontaktregeln und konsequenter Hygieneregeln ab Mitte
Mai wieder möglich. Damit kann auch der Übungsbetrieb in den SV-Ortsgruppen wieder aufgenommen werden.
WICHTIG:
Die Beschränkungen und Auflagen für den Trainingsbetrieb sind in den Bundesländern zum Teil sehr unterschiedlich geregelt.
Welche Vorschriften im Einzelnen für Ihre Landesgruppe gelten, entnehmen Sie bitte der aktuellen Verordnung auf der Internetseite
Ihres Bundeslandes (eine Übersicht mit Auszügen der Corona-Verordnungen finden Sie auf der SV-Homepage
www.schaeferhunde.de/service/corona).
Darüber hinaus kann in einzelnen Regionen mit besonders hohem Infektionsverlauf der Übungsbetrieb aufgrund kommunaler
Verfügungen auch weiterhin oder wieder untersagt sein bzw. werden. Fragen Sie deshalb im Zweifelsfall bei den örtlich
zuständigen Behörden nach (Ordnungs- oder Gesundheitsamt).
Verantwortlich für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen Ihres Bundeslandes und/oder regionaler Verfügungen
ist der Vorstand der Ortsgruppe. Bei Zuwiderhandlung drohen empfindliche Bußgelder!
Zur Vermeidung einer weiteren Ausbreitung des Corona-Virus und auch zum Schutz unserer Mitglieder empfehlen wir den
Ortsgruppen dringend, die nachfolgenden Eckpunkte strikt einzuhalten:
1. Distanzregeln einhalten
Ein Abstand von mindestens 2 Metern zwischen den anwesenden Personen trägt dazu bei, die Übertragungswahrscheinlichkeit
von Viren deutlich zu reduzieren. Dieser Abstand muss immer, ganz gleich in welcher Situation, eingehalten
werden. Dies gilt für alle Übungsbereiche und auch bei der Instandhaltung und Pflege des Vereinsgeländes.
2. Körperkontakte müssen unterbleiben
Der Übungsbetrieb muss kontaktfrei durchgeführt werden. Auf Händeschütteln, in den Arm nehmen etc. muss verzichtet
werden.
3. Übungsgruppen beschränken
Durch die Bildung von kleinen Gruppen beim Übungsbetrieb wird das Einhalten der Distanzregeln erleichtert. Achten sie
in Relation zur Größe Ihrer Platzanlage auf die Anzahl der Teilnehmenden innerhalb Ihrer Übungsgruppen. In vielen
Bundesländern sind die Übungseinheiten auf Kleingruppen von beispielsweise 5 Personen beschränkt. Informieren Sie
sich, was in Ihrem Bundesland gilt!
4. Übungsbetrieb fair gestalten
Bitte gestalten Sie den Übungsbetrieb so, dass alle Mitglieder in gleichem Maße wieder die Möglichkeit haben, mit ihren
Hunden am Übungsbetrieb teilzunehmen. Denn dazu besteht auch eine satzungsmäßige Verpflichtung. Vor allem Ortsgruppen
mit einer größeren Anzahl aktiver Mitglieder erstellen dazu am besten einen entsprechend getakteten Trainingsplan

5. Hygieneregeln einhalten
Häufigeres Händewaschen, die regelmäßige Desinfektion von stark genutzten Bereichen und Flächen sowie der Sportgeräte
(Apportierhölzer, Agilitystangen) und der Einsatz von Handschuhen kann das Infektionsrisiko reduzieren.
6. Hygiene in Sanitärräumen
Umkleiden und Sanitärräume, insbesondere Duschräume, bleiben mit Ausnahme der Toiletten geschlossen. In den Toiletten
ist ein Hinweis auf gründliches Händewaschen anzubringen. Seife, Einmalhandtücher und Desinfektionsmittel
müssen ausreichend zur Verfügung stehen.
Lassen die vorhandenen Toilettenanlagen die Einhaltung des Mindestabstandes nicht zu, sind sie versetzt zu betreten
und zu verlassen.
Eine Vorlage mit Hygienetipps des Bundesministeriums für Gesundheit finden Sie ebenfalls auf der SV-Homepage
(Virusinfektionen – Hygiene schützt!)
7. Keine Zuschauer
Zuschauer und Gäste sind bis auf Weiteres beim Übungsbetrieb nicht zugelassen.
8. Vereinsheime bleiben geschlossen
Die Vereinsheime müssen während des gesamten Übungsbetriebs geschlossen bleiben.
9. Dokumentationspflichten einhalten
Für jede Übungsstunde ist eine verantwortliche Person zu benennen. Diese Person ist verantwortlich für die Einhaltung
der durch die zuständigen Behörden erteilten oder im Erlass benannten Auflagen und führt eine Anwesenheitsliste über
die während des Übungsbetriebes anwesenden Personen. Ein Muster für eine solche Liste finden Sie hier:
Anwesenheits-/Teilnehmerliste für den Übungsbetrieb (Word-Datei)
Anwesenheits-/Teilnehmerliste für den Übungsbetrieb (PDF-Datei)
Diese Liste ist 4 Wochen aufzubewahren und im Falle einer Infektion an die zuständige Gesundheitsbehörde weiterzuleiten.
10. Kein Übungsbetrieb für erkrankte Mitglieder
Kranke Personen, vor allem solche mit Erkältungssymptomen, Problemen der Atemwegsfunktionen, erhöhter Temperatur
etc., dürfen am Übungsbetrieb nicht teilnehmen. Dasselbe gilt für Personen, die mit infizierten Menschen Kontakt
hatten und noch keine 14 Tage seitdem vergangen sind.
Durchführen von Veranstaltungen
Bitte beachten Sie zur Durchführung von Veranstaltungen im SV während der Dauer der Corona-Pandemie die folgenden
Richtlinien:
• Durchführung einer Körung im SV für die Dauer der Corona-Pandemie
• Durchführen von Prüfungen im SV für die Dauer der Corona-Pandemie
• Durchführen von Wesensbeurteilungen im SV für die Dauer der Corona-Pandemie
• Durchführung von HGH-Prüfungen im SV für die Dauer der Corona-Pandemie
Wir wünschen Ihnen allen trotz der in mancher Hinsicht widrigen Umstände viel Spaß bei der Wiederaufnahme des Übungsbetriebesin Ihrer Ortsgruppe!
Bleiben Sie gesund und achten Sie auf sich und andere!

Prüfungsvoraussetzungen IGP in Zeiten von Corona
Liebe Sportsfreunde,
bisher konnten in der Bundesrepublik Deutschland in der Zeit der Pandemie keine Prüfungen/Wettkämpfe durchgeführt werden. Nun gibt es in etlichen Bundesländern Lockerungen und ab Juli werden wohl wieder Prüfungen möglich sein, die wiederum einem bestimmten Hygienekonzept sowie weiteren je nach Bundesland unterschiedlichen Auflagen unterliegen.
Wie die vergangenen Wochen gezeigt haben, werden diese auch von Woche zu Woche verändert. Für weitere Lockerungen ist entscheidend, wie wir mit den Hygiene- und Abstandsregeln umgehen und es zu keinem deutlichen Anstieg der Infektionszahlen kommt.
Die LG Westfalen hat beschlossen, auf der Basis der derzeit gültigen Vorschriften des Landes NRW und den Empfehlungen des VDH nach Rücksprache mit der FCI Gebrauchshundekommission, folgende Richtlinien zur Durchführung von Prüfungen bekanntzugeben. Diese können sich kurzzeitig ändern und es gelten die auf den LG-Internet-Seiten veröffentlichen Hinweise.
Grundsätzlich gilt unabhängig von Prüfungen für unseren OG-Betrieb und damit auch für Prüfungen:
1. Die grundsätzlichen Regelungen zur Kontaktbeschränkung im öffentlichen Raum und die Verpflichtung zum Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung in bestimmten Bereichen mit Publikums- und Kundenverkehr bleiben bestehen.
2. Veranstaltungen und Versammlungen mit bis zu 100 Personen sind unter Auflagen zu Abstands- und Schutzvorkehrungen erlaubt. Hier gelten Regelungen zur Hygiene, zur Steuerung des Zutritts, zur Gewährleistung eines Mindestabstands von 1,5 Metern sowie zur Rückverfolgbarkeit der Zuschauer und Teilnehmer.
3. Wenn die Einhaltung des Mindestabstands aus medizinischen, rechtlichen, ethischen oder baulichen Gründen nicht möglich ist, wird das Tragen einer textilen Mund-Nase-Bedeckung (zum Bei-spiel Alltagsmaske, Schal, Tuch) empfohlen.
4. Grundsätzlich können alle gastronomischen Leistungen angeboten werden. Hierbei sind allerdings die Vorgaben der CoronaSchVO und der diesbezüglichen Anlage „Hygiene- und Infektionsschutzstandards“ zu beachten.
Auszug aus der Hygiene- und Infektionsschutzstandards:
1. Gäste müssen sich nach Betreten der Gastronomie (Innen- und Außengastronomie) die Hände waschen bzw. bei Bedarf desinfizieren (Bereitstellung Desinfektionsmittel mind. „begrenzt viruzid“).
2. Tische sind so anzuordnen, dass zwischen den Tischen mindestens 1,5 m Abstand (gemessen ab Tischkante bzw. den zwischen zwei Tischen liegenden Sitzplätzen) vorliegt.
3. Tische sind so anzuordnen, dass bei Sitzbereichen in Nähe von Arbeitsplätzen (Theke etc.) ein 1,5 m Abstand zu den Bewegungsräumen des Personals eingehalten wird. Unmittelbar vor der Theke sind Sitzplätze nur mit zusätzlichen Barrieren zulässig (z.B. Plexiglas wie im Einzelhandel).
4. Alle Kontaktflächen wie Arbeitsflächen, Polster, Stühle, Tische, Speisekarten, Gewürzspender etc. sind nach je-dem Gebrauch mit einem fettlösenden Haushaltsreiniger zu reinigen
5. Spülvorgänge für Geschirr und Gläser sollten möglichst maschinell mit Temperaturen von mindestens60 Grad Celsius durchgeführt werden. Nur ausnahmsweise sind niedrigere Temperaturen mit entsprechend wirksamen Tensiden/ Spülmitteln ausreichend.
6. Beschäftigte mit Kontakt zu den Gästen (Service etc.) müssen eine Mund-Nase-Bedeckung tragen. Diese muss bei Durchfeuchtung gewechselt werden. Nach jedem Abräumen von Speisengeschirr sollen Händewaschen/-desinfektion erfolgen. Händewaschen/-desinfektion ansonsten mindestens alle 30 min, soweit dies noch nicht erfolgt ist.
5. OG-Mitglieder und Gäste sind zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung im Sinne der NRW Corona-Schutzverordnung von Absatz 2 Satz 1 im Vereinsheim außer am Sitzplatz verpflichtet.

6. Die Ausübung von nicht-kontaktfreien Sportarten ist ab 15.06.2020 auch in geschlossenen Räumen für Gruppen bis zu zehn Personen, Verwandte in gerader Linie oder Angehörige von zwei Haushalten wieder möglich. Im Freien kann Kontaktsport in Gruppen bis zu 30 Personen stattfinden. In beiden Fällen muss eine Rückverfolgbarkeit der Teilnehmer durch Datenerfassung sichergestellt werden.
7. Auch Wettbewerbe im Breiten- und Freizeitsport sind unter Einhaltung eines Hygiene- und Infektionsschutzkonzepts auch in geschlossenen Räumen und Hallen wieder zulässig.
Demzufolge gilt für Prüfungen:
8. Die Vorgaben sind keine PO Änderungen. Grundsätzlich gilt die bestehende PO mit folgenden Sonderregelungen. Sie sind nur während der Corona-Einschränkungen zulässig und solange diese auf den Internet-Seiten der LG-Westfalen veröffentlicht sind. Sobald es weitere Lockerungen gibt, wer-den diese entsprechend angepasst und wir kommen langsam zu den in der PO genannten Vorgaben zurückgekehrt.
9. BH/VT:
Der Verkehrsteil der Begleithundeprüfung muss nicht innerhalb geschlossener Ortschaften (Zitat PO: „Die nachfolgenden Übungen finden außerhalb des Übungsgeländes in einem geeigneten Umfeld innerhalb von geschlossenen Ortschaften statt.“) stattfinden, aber zwingend außerhalb des Veranstaltungsgeländes durchgeführt werden und zwar mit den erforderlichen Alltagssituationen die gemäß PO zu prüfen sind.
10. ID Kontrolle:
Die Durchführung der ID-Kontrolle kann durch eine vom Leistungsrichter beauftragte Person durch-geführt werden. Die Person, die die ID-Kontrolle durchführt, sollte soweit erforderlich (wenn der Abstand unter 1,5 m liegt), einen Mund/Nasenschutz tragen.
11. Fährten:
In keiner Verordnung des Landes NRW gibt es einen Hinweis auf Handschuhpflicht. Daher muss die Empfehlung der FCI, Handschuhe zu tragen, nicht bindend für die LG Westfalen umgesetzt werden. Es gilt der Text der PO uneingeschränkt.
12. Unterordnung:
Bei der Unterordnung ist beim Durchgehen der Gruppe ein Mindestabstand von 1,5 m einzuhalten. D.h., ein enges Umrunden der Personen wird derzeit nicht vorgenommen.
In NRW ist nicht geregelt, wer was anfassen darf oder nicht. Es gilt der dringende Hinweis, sich regelmäßig die Hände zu waschen. Der Empfehlung der FCI muss hier nicht Folge geleistet werden. Es gelten auch hier die Regelungen der PO.
Falls ein Hundeführer eigene PO gerechte Hölzer benutzen möchte, ist dem LR die Zulassung freigestellt. In diesem Fall legt der PL vor dem Beginn der Unterordnung die mit Namen des HF versehe-nen Hölzer des jeweiligen Paares aus. Nach dem Ende der Vorführung nimmt der HF seine Hölzer mit vom Platz.
13. Schutzdienst:
Dem Helfer wird der Stock nicht abgenommen. Es erfolgt keine Entwaffnung.
Seit 15.06. gilt keine grundsätzliche Abstandsregelung mehr bei Sportveranstaltungen. Daher kann der Hund bei IPGI von seinem HF auch abgeholt werden. Es ist ihm aber auf freigestellt, auf 1,5 Meter an seinen Hund heran zu treten, ihn in die Grundstellung zu rufen und führt ihn dann angeleint oder in Freifolge auf die Abrufposition.
Ab 15. Juni 2020 ist der Kontaktsport mit bis zu 30 Personen wieder möglich. Es ist lückenlos zu protokollieren, wer mit wem in Kontakt getreten ist. Die Rückverfolgung der Teilnehmer muss gewährleistet werden.
Daher kann der Schutzdienst auch so durchgeführt werden, wie es die PO vorsieht.
Sollte ein HF das Tragen der Mundschutzmaske wünschen, ist dieses möglich. Gleiches gilt für den Helfer im Schutzdienst.
Beim Seitentransport/Transport zum Richter kann der HF einen Abstand von 1,5 Meter zum Helfer auf freiwilliger Basis wählen.
Mit freundlichen Grüßen

Landesgruppe Westfalen
LG-Ausbildungswarte
Udo Wolters, Paul Pankoke

Information für Ortsgruppen und Mitglieder
Durchführung von Wesensbeurteilungen im SV für die Dauer der
Corona-Pandemie

Wesensbeurteilungen können beginnend mit Juni 2020 wieder durchgeführt werden, sofern dies nach den Verordnungen
des jeweiligen Bundeslandes und ggf. regionaler oder örtlicher Verfügungen zulässig ist. Falls erforderlich, ist der Veranstaltungsleiter
verpflichtet, bei der zuständigen Behörde (Ordnungsamt, Gesundheitsamt) eine entsprechende Genehmigung
einzuholen und der Landesgruppe vorzulegen. Ist eine Genehmigung nicht erforderlich, bestätigt er dies schriftlich der Landesgruppe.
In diesem Fall wird der Termin in den Veranstaltungskalender des SV aufgenommen und auf den Internetseiten
des SV und der jeweiligen Landesgruppe veröffentlicht. Die nachstehenden Richtlinien des SV zur Durchführung einer Wesensbeurteilung
für die Dauer der Infektionsschutzmaßnahmen sind ebenso einzuhalten wie die Bestimmungen und Auflagen
örtlicher Verfügungen und/oder von Länderverordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.
RICHTLINIEN FÜR DIE DURCHFÜHRUNG
1. Allgemeine Regelungen
 Während der Wesensbeurteilung erfolgt kein Körperkontakt zwischen den beteiligten Personen.
 Von allen beteiligten Personen ist auf den durch die jeweilige Landesverordnung vorgeschriebenen Mindestabstand
zu achten.
 Es sind die allgemeinen Hygieneregeln, insbesondere in den Sanitärräumen, zu beachten, wie sie in den Punkten 5
und 6 der Verhaltensempfehlungen des SV für den Übungsbetrieb beschrieben sind.
 Hygienetücher zum einmaligen Gebrauch und Sprayflaschen zur Desinfektion sind von der veranstaltenden Ortsgruppe
bereitzuhalten. Für den Bedarfsfall sind Einmal-Handschuhe in verschiedenen Größen bereitzuhalten.
 Gerätschaften sind von der beteiligten Person unmittelbar nach Abschluss der jeweiligen Benutzung zu desinfizieren.
 Der Veranstaltungsleiter führt eine Liste mit den Namen, Anwesenheitszeiten, Anschriften und Telefonnummern der
beteiligten Personen.
 Zur Besprechung der einzelnen Hunde nach einer absolvierten Wesensbeurteilung, dürfen nur der Hundeführer und
der Beurteiler im vorgeschriebenen Mindestabstand zugegen sein. Auch hier gilt Maskenpflicht. Gratulationen dürfen
nur mündlich ausgesprochen werden. Händeschütteln ist strengstens untersagt!
 Kranke Personen, vor allem solche mit Erkältungssymptomen, Problemen der Atemwegsfunktionen, erhöhter Temperatur
etc., dürfen an der Wesensbeurteilung nicht teilnehmen. Dasselbe gilt für Personen, die mit infizierten Menschen
Kontakt hatten und noch keine 14 Tage seitdem vergangen sind.
2. Mund-Nase-Masken sind von den beteiligten Personen bei allen Überprüfungen zu tragen, die in den Punkten 3 bis 10
beschrieben sind.
3. Übung 4 – Beziehung Hund/Hundeführer
Der HF und der Assistent tragen Einmalhandschuhe.
4. Übung 5 – Verhalten in der Personengruppe
Gruppengröße der jeweiligen Länderverordnung anpassen.
Mindestabstand zwischen HF und den einzelnen Personen in der Gruppe einhalten.
5. Triebziel auf Wackeltisch
Der HF und der Assistent tragen Einmalhandschuhe.

Wesensbeurteilungen können beginnend mit Juni 2020 wieder durchgeführt werden, sofern dies nach den Verordnungen
des jeweiligen Bundeslandes und ggf. regionaler oder örtlicher Verfügungen zulässig ist. Falls erforderlich, ist der Veranstaltungsleiter
verpflichtet, bei der zuständigen Behörde (Ordnungsamt, Gesundheitsamt) eine entsprechende Genehmigung
einzuholen und der Landesgruppe vorzulegen. Ist eine Genehmigung nicht erforderlich, bestätigt er dies schriftlich der Landesgruppe.
In diesem Fall wird der Termin in den Veranstaltungskalender des SV aufgenommen und auf den Internetseiten
des SV und der jeweiligen Landesgruppe veröffentlicht. Die nachstehenden Richtlinien des SV zur Durchführung einer Wesensbeurteilung
für die Dauer der Infektionsschutzmaßnahmen sind ebenso einzuhalten wie die Bestimmungen und Auflagen
örtlicher Verfügungen und/oder von Länderverordnungen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie.
RICHTLINIEN FÜR DIE DURCHFÜHRUNG
1. Allgemeine Regelungen
 Während der Wesensbeurteilung erfolgt kein Körperkontakt zwischen den beteiligten Personen.
 Von allen beteiligten Personen ist auf den durch die jeweilige Landesverordnung vorgeschriebenen Mindestabstand
zu achten.
 Es sind die allgemeinen Hygieneregeln, insbesondere in den Sanitärräumen, zu beachten, wie sie in den Punkten 5
und 6 der Verhaltensempfehlungen des SV für den Übungsbetrieb beschrieben sind.
 Hygienetücher zum einmaligen Gebrauch und Sprayflaschen zur Desinfektion sind von der veranstaltenden Ortsgruppe
bereitzuhalten. Für den Bedarfsfall sind Einmal-Handschuhe in verschiedenen Größen bereitzuhalten.
 Gerätschaften sind von der beteiligten Person unmittelbar nach Abschluss der jeweiligen Benutzung zu desinfizieren.
 Der Veranstaltungsleiter führt eine Liste mit den Namen, Anwesenheitszeiten, Anschriften und Telefonnummern der
beteiligten Personen.
 Zur Besprechung der einzelnen Hunde nach einer absolvierten Wesensbeurteilung, dürfen nur der Hundeführer und
der Beurteiler im vorgeschriebenen Mindestabstand zugegen sein. Auch hier gilt Maskenpflicht. Gratulationen dürfen
nur mündlich ausgesprochen werden. Händeschütteln ist strengstens untersagt!
 Kranke Personen, vor allem solche mit Erkältungssymptomen, Problemen der Atemwegsfunktionen, erhöhter Temperatur
etc., dürfen an der Wesensbeurteilung nicht teilnehmen. Dasselbe gilt für Personen, die mit infizierten Menschen
Kontakt hatten und noch keine 14 Tage seitdem vergangen sind.
2. Mund-Nase-Masken sind von den beteiligten Personen bei allen Überprüfungen zu tragen, die in den Punkten 3 bis 10
beschrieben sind.
3. Übung 4 – Beziehung Hund/Hundeführer
Der HF und der Assistent tragen Einmalhandschuhe.
4. Übung 5 – Verhalten in der Personengruppe
Gruppengröße der jeweiligen Länderverordnung anpassen.
Mindestabstand zwischen HF und den einzelnen Personen in der Gruppe einhalten.
5. Triebziel auf Wackeltisch
Der HF und der Assistent tragen Einmalhandschuhe.

Information für Ortsgruppen und Mitglieder
Durchführung einer Körung im SV für die Dauer der Corona-Pandemie
A) ALLGEMEINE BESTIMMUNGEN
Körungen können nach dem aktuellen Körplan, beginnend mit Juni 2020, wieder durchgeführt werden, sofern dies nach den
Verordnungen des jeweiligen Bundeslandes und ggf. regionaler oder örtlicher Verfügungen zulässig ist. Falls erforderlich, ist
der Körstellenleiter verpflichtet, bei der zuständigen Behörde (Ordnungsamt, Gesundheitsamt) eine entsprechende Genehmigung
einzuholen und der Landesgruppe und dem Köramt vorzulegen. Ist eine Genehmigung nicht erforderlich, bestätigt er
dies schriftlich der Landesgruppe und dem Köramt.
In diesem Fall wird der Termin in den Veranstaltungskalender des SV aufgenommen und auf den Internetseiten des SV und
der jeweiligen Landesgruppe veröffentlicht. Die Richtlinien des SV zur Durchführung einer Körung für die Dauer der Infektionsschutzmaßnahmen
sind einzuhalten (s. u.).
Für die Dauer der Infektionsschutzmaßnahmen gegen die Corona-Pandemie gelten folgende Änderungen zur Bekanntmachung
in der Januar-Ausgabe der SV-Zeitung:
1. Abweichend von Ziffer 3.1., Satz 1, Absatz 6 der Körordnung muss, solange aufgrund behördlicher Verbote ein Vorführen
des Hundes auf einer Zuchtschau nicht möglich ist, der Nachweis der Zuchtbewertung „gut“, vergeben durch einen
SV-Richter, nicht vor der Körung vorliegen. Bei der Körung muss jedoch eine vorläufige Zuchtbewertung von mindestens
„gut“ durch eine Einzelabnahme durch den Körmeister des SV vergeben werden. Die Einzelabnahme muss mit der Meldung
zur Körung beim Zuchtbuchamt mittels Formular beantragt und von diesem genehmigt werden. Diese vorläufige
Zuchtbewertung ist auf 6 Monate begrenzt. Für den Zuchteinsatz sind die Regelung der Corona-Notverordnung des SV
zu Ziffer 4.1.1. der Zuchtordnung zu beachten.
2. Körungen werden am Samstag mit einer Höchstzahl von 20 Hunden durchgeführt. Sie werden in 4 Zeitblöcke mit jeweils
5 Hunden eingeteilt:
Erster Block: 9.00 Uhr bis 10.30 Uhr
Zweiter Block: 10.30 Uhr bis 12.00 Uhr
Dritter Block: 12.00 Uhr bis 13.30 Uhr
Vierter Block: 13.30 Uhr bis 15.00 Uhr
Werden mehr als 20 Hunde für den Samstag angemeldet, können der Freitag als Körhalbtag (maximal 10 Hunde) oder
der Sonntag (maximal 20 Hunde) hinzugenommen werden. Die Entscheidung, welcher Tag hinzugenommen wird, kann
die Landesgruppe unabhängig von der Meldezahl frei entscheiden.
Für den Freitag als Körhalbtag werden folgen Zeitblöcke eingeteilt:
Erster Block: 14.00 bis 15.30 Uhr
Zweiter Block: 15.30 bis 17.00 Uhr
Die Höchstzahl der Meldungen beträgt insgesamt 50 Hunde für ein Wochenende.
Eigentümer der Hunde sind rechtzeitig vom Körstellenleiter darüber zu informieren, welchem Zeitblock bzw. welchem
Körtag sie zugeteilt worden sind, damit sie zeitnah anreisen können.
3. Bei Hunden, die zur Wiederankörung vorgestellt werden müssten, kann der Eigentümer zwischen 2 Möglichkeiten wählen:
a) Bei der HG kann eine Verlängerung für das Jahr 2021 beantragt werden.
b) Der Hund kann zur Körung angemeldet werden, wenn bei der Veranstaltung freie Plätze zur Verfügung stehen. Die

Entscheidung, ob die Meldung angenommen wird, trifft der Körstellenleiter.

Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V. • Hauptgeschäftsstelle • Steinerne Furt 71 • 86167 Augsburg Seite 2 von 3
Telefon 0821 74002-0 • Telefax 0821 74002-903 • E-Mail info@schaeferhunde.de • www.schaeferhunde.de
Amtsgericht Augsburg / Vereinsregisternummer VR15 • Rechtssitz ist Augsburg
Stand: 10.06.2020 / SFA
4. Bislang ausgefallene Körungen lt. SV-Körplan 2020 können unter neuem Termin nachgeholt werden, den der LG-Vorstand
vergibt und an die HG meldet.
5. Sollte das Angebot unter diesen Voraussetzungen nicht ausreichen, können von der Landesgruppe zusätzliche Körtermine
hinzugenommen werden. Empfohlen wird, diese Zusatzveranstaltungen nur in den Ortsgruppen durchzuführen,
die über ein hohes Maß an Erfahrung mit der Organisation von Körungen verfügen, weil unter den gegebenen Voraussetzungen
ein hohes Maß an Erfahrung höchste Priorität haben sollte.
B) RICHTLINIEN FÜR DIE DURCHFÜHRUNG
1. Allgemeine Regelungen
 Während der Körung erfolgt kein Körperkontakt zwischen den beteiligten Personen.
 Von allen beteiligten Personen ist auf den durch die jeweilige Landesverordnung vorgeschriebenen Mindestabstand
zu achten.
 Es sind die allgemeinen Hygieneregeln, insbesondere in den Sanitärräumen, zu beachten, wie sie in den Punkten
5 und 6 der Verhaltensempfehlungen des SV für den Übungsbetrieb beschrieben sind.
 Hygienetücher zum einmaligen Gebrauch und Sprayflaschen zur Desinfektion sind von der veranstaltenden
Ortsgruppe bereitzuhalten. Für den Bedarfsfall sind Einmal-Handschuhe in verschiedenen Größen bereitzuhalten.
 Gerätschaften sind von der beteiligten Person unmittelbar nach Abschluss der jeweiligen Benutzung zu desinfizieren.
 Der Körstellenleiter führt eine Liste mit den Namen, Anwesenheitszeiten, Anschriften und Telefonnummern
der beteiligten Personen.
 Kranke Personen, vor allem solche mit Erkältungssymptomen, Problemen der Atemwegsfunktionen, erhöhter
Temperatur etc., dürfen an der Körung nicht teilnehmen. Dasselbe gilt für Personen, die mit infizierten Menschen
Kontakt hatten und noch keine 14 Tage seitdem vergangen sind.
2. Mund-Nase-Masken sind von den beteiligten Personen bei allen Überprüfungen zu tragen, die in den Punkten
3 bis 8 beschrieben sind.
3. Herantreten an den Hund beim Abholen im Schutzdienst
Das Abholen nach Einstellung des Angriffs erfolgt kontaktlos nach den Vorgaben der Körordnung.
4. Identitätskontrolle bei der Abmeldung vom Schutzdienst
Bei der Identitätskontrolle befinden sich der HF mit Hund und der Körmeister oder ein beauftragter Richter auf
den zwei kurzen, gegenüberliegenden Seiten eines mindestens 1,50 m langen Tisches. Dadurch ist der Mindestabstand
der beteiligten Personen eingehalten. Das Lesegerät liegt in der Mitte des Tisches. Der HF nimmt das Lesegerät
und liest den Chip ab. Anschließend legt er das Lesegerät zurück in die Tischmitte und der Körmeister oder der
beauftragte Richter liest die angezeigte Nummer ab. Das Lesegerät wird vor und nach dem Gebrauch mit einem
Hygienetuch desinfiziert.
5. Das Wiegen des Hundes
Beim Wiegen achten der Beauftragte und der HF darauf, dass sie die Mindestdistanz beim Gesamtablauf des Wiegevorgangs
nicht unterschreiten.

Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V. • Hauptgeschäftsstelle • Steinerne Furt 71 • 86167 Augsburg Seite 3 von 3
Telefon 0821 74002-0 • Telefax 0821 74002-903 • E-Mail info@schaeferhunde.de • www.schaeferhunde.de
Amtsgericht Augsburg / Vereinsregisternummer VR15 • Rechtssitz ist Augsburg
Stand: 10.06.2020 / SFA
6. Das Messen des Hundes
Das Messen des Hundes wird vom HF (im Regelfall gemeinsam mit einer zweiten Person aus dem gleichen Haushalt)
auf Anweisung des Körmeisters durchgeführt. Körmaß, Bandmaß und Büro- oder Vielzweckklammern liegen
auf dem Tisch bereit. Wenn die Größe mit dem Körmaß gemessen worden ist, wird das Körmaß fixiert. Danach
wird das Gerät in einer Position auf den Tisch gelegt, in der der Körmeister das genommene Maß ablesen kann,
ohne das Körmaß zu berühren. Der Vorgang wird beim Messen der Brusttiefe in gleicher Weise abgewickelt. Anschließend
wird mit einem auf dem Tisch bereitliegendem Bandmaß der Brustumfang gemessen. Das genommene
Maß wird mit einer Büroklammer oder einer Vielzweckklammer markiert. Danach wird das Bandmaß in einer Position
auf den Tisch gelegt, in der der Körmeister das genommene Maß ablesen kann, ohne das Bandmaß zu berühren.
Das Körmaß und das Bandmaß werden anschließend desinfiziert. Die beteiligten Personen halten den Mindestabstand
ein.
7. Die Zahnkontrolle
Für die Zahnkontrolle wird der Hund durch den HF in eine ruhige Sitzposition gebracht. Der Körmeister kann unter
Einhaltung der Mindestdistanz das Gebiss beurteilen, indem der Hundeführer die Zähne des Hundes freilegt. Der
Körmeister hält den Mindestabstand ein.
8. Die Hodenkontrolle
Der HF steht vor seinem Hund und hält diesen am ausgestreckten Arm am Halsband fest. Der Körmeister tritt von
hinten an den Hund heran und überprüft ebenfalls mit ausgestrecktem Arm die Hoden. Durch diese Positionierung
ist der Mindestabstand eingehalten.
Wir wünschen Ihnen trotz der Einschränkungen eine erfolgreiche Veranstaltung.
Bleiben Sie gesund und achten Sie auf sich und andere!

Information für Ortsgruppen und Mitglieder
Durchführung von Prüfungen im SV für die Dauer der
Corona-Pandemie
Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V. • Hauptgeschäftsstelle • Steinerne Furt 71 • 86167 Augsburg Seite 1 von 2
Telefon 0821 74002-0 • Telefax 0821 74002-903 • E-Mail info@schaeferhunde.de • www.schaeferhunde.de
Amtsgericht Augsburg / Vereinsregisternummer VR15 • Rechtssitz ist Augsburg
Stand: 10.06.2020 / SH
Information für Ortsgruppen und Mitglieder
Durchführung von Prüfungen im SV für die Dauer der Corona-Pandemie
Terminschutz für Prüfungen wird vom SV ab Juni 2020 wieder unter der Maßgabe erteilt, dass die Durchführung der Prüfung nach den Verordnungen des jeweiligen Bundeslandes und ggf. örtlicher Verfügungen zulässig ist, bzw. der Ortsgruppe hierfür die schriftliche Genehmigung der örtlich zuständigen Behörde (Ordnungsamt, Gesundheitsamt) vorliegt. Verantwortlich für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen des Bundeslandes und/oder regionaler Verfügungen ist der Vorstand der Ortsgruppe.
RICHTLINIEN FÜR DIE DURCHFÜHRUNG
1. Allgemeine Regelungen
• Die Prüfung wird für die Teilnehmer zeitversetzt und in kleineren Gruppen durchgeführt. Während der Prüfung er-folgt kein Körperkontakt zwischen den beteiligten Personen.
• Von allen beteiligten Personen ist auf den durch die jeweilige Landesverordnung vorgeschriebenen Mindestabstand zu achten.
• Es sind die allgemeinen Hygieneregeln, insbesondere in den Sanitärräumen, zu beachten, wie sie in den Punkten 5 und 6 der Verhaltensempfehlungen des SV für den Übungsbetrieb beschrieben sind.
• Hygienetücher zum einmaligen Gebrauch und Sprayflaschen zur Desinfektion sind von der veranstaltenden Orts-gruppe bereitzuhalten. Für den Bedarfsfall sind Einmal-Handschuhe in verschiedenen Größen bereitzuhalten.
• Gerätschaften sind von der beteiligten Person unmittelbar nach Abschluss der jeweiligen Benutzung zu desinfizieren.
• Der Prüfungsleiter führt eine Liste mit den Namen, Anwesenheitszeiten, Anschriften und Telefonnummern der be-teiligten Personen.
• Für den Fall, dass eine Prüfungsaufsicht nach der Prüfungsordnung angeordnet ist, gilt diese als Bestandteil der Prü-fung genau wie der Richter, der Prüfungsleiter, der Helfer oder die Teilnehmer. Ist aufgrund einer behördlichen An-ordnung die Teilnahme der Prüfungsaufsicht, beispielsweise wegen Überschreitung der zulässigen Personenanzahl auf dem Übungsplatz, an der Prüfung nicht möglich, kann die Prüfung nicht stattfinden.
• Kranke Personen, vor allem solche mit Erkältungssymptomen, Problemen der Atemwegsfunktionen, erhöhter Tem-peratur etc., dürfen an der Prüfung nicht teilnehmen. Dasselbe gilt für Personen, die mit infizierten Menschen Kon-takt hatten und noch keine 14 Tage seitdem vergangen sind.
2. Leistungsrichter, Prüfungsleiter und Teilnehmer tragen während der Prüfung Mund-Nase-Schutzmasken, sofern der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
Insbesondere im Schutzdienst kann entsprechend den Vorgaben der FCI- Prüfungsordnung der geforderte Mindestab-stand zwischen Hundeführer und Schutzdiensthelfer für einen sehr kurzen Zeitraum unterschritten werden. Aus diesem Grund ist zwingend von Schutzdiensthelfer und Hundeführer ein Mund-Nasenschutz zu verwenden.
Sofern diese Möglichkeit entsprechend aktueller gesetzlicher Bestimmungen einzelner Bundesländer nicht bestehen, kann derzeit keine Prüfung in den Prüfungsstufen IGP 1-3 durchgeführt werden.
3. Während des Seitentransports ist der Mindestabstand zum Helfer bzw. bei der Abmeldung zum Richter zu wahren.
4. Identitätskontrolle
Die Identitätskontrolle ist zwingender Bestandteil der Unbefangenheitsüberprüfung und von einer dritten Person (LR, PL oder Beauftragter des LR) durchzuführen.

Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V. • Hauptgeschäftsstelle • Steinerne Furt 71 • 86167 Augsburg Seite 2 von 2
Telefon 0821 74002-0 • Telefax 0821 74002-903 • E-Mail info@schaeferhunde.de • www.schaeferhunde.de
Amtsgericht Augsburg / Vereinsregisternummer VR15 • Rechtssitz ist Augsburg
Stand: 10.06.2020 / SH
5. Die Kontrolle der Pfoten bei der Ausdauerprüfung wird vom Hundeführer selbst vorgenommen und vom Leistungsrich-ter unter Einhaltung des Mindestabstands überprüft.
6. Die Anmeldung beim Leistungsrichter erfolgt im Abstand von 2 Metern.
7. Die Gruppe in der Unterordnung wird soweit auseinandergestellt, dass der Mindestabstand eingehalten ist. Der Hun-deführer wahrt beim Gehen durch die Personengruppe den Mindestabstand. Die Hundeführer und Teilnehmer der Per-sonengruppe haben bei dieser Übung einen Mundschutz zu tragen.
8. Bringen eines Bringholzes Hundeführer haben die Möglichkeit, vor den Apportierübungen bereitgelegte Einweghandschuhe zu verwenden.
9. Der Verkehrsteil der Begleithundprüfung findet nicht innerhalb geschlossener Ortschaften statt, sondern in der Nähe des Übungsplatzes, unter Einhaltung der Vorgaben der Prüfungsordnung.
10. Während der Prüfung nach FCI-IPO-R und SV-PO-SGP erfolgt kein Körperkontakt zwischen allen beteiligten Personen.
11. Das Abholen des Hundes nach der Anzeige erfolgt kontaktlos nach den Vorgaben der IPO-R.
12. Tragen und Übergeben IPO-R + SV-PO-SGP – kontaktlose Übergabe. Hundeführer und Helfer tragen Mundschutz. Der Helfer trägt zusätzlich Einmalhandschuhe, die nach jedem Tragen gewechselt werden.
13. Personengruppe IPO-R und SV-PO-SGP – der Abstand in der Personengruppe muss den behördlichen Bestimmungen entsprechen, sowohl außerhalb als auch innerhalb der Gruppe. Personen in der Gruppe tragen ebenfalls Mundschutz.
14. Das Abholen des Hundes nach der Anzeige erfolgt kontaktlos nach den Vorgaben der IPO-R.
Wir wünschen Ihnen trotz der Einschränkungen eine erfolgreiche Prüfung.
Bleiben Sie gesund und achten Sie auf sich und andere!

Durchführung von HGH-Prüfungen im SV für die Dauer der
Corona-Pandemie
Terminschutz für HGH-Prüfungen wird vom SV ab Juni 2020 wieder unter der Maßgabe erteilt, dass die Durchführung der
Prüfung nach den Verordnungen des jeweiligen Bundeslandes und ggf. örtlicher Verfügungen zulässig ist, bzw. der Ortsgruppe
hierfür die schriftliche Genehmigung der örtlich zuständigen Behörde (Ordnungsamt, Gesundheitsamt) vorliegt. Verantwortlich
für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen des Bundeslandes und/oder regionaler Verfügungen ist der
Vorstand der Ortsgruppe.
RICHTLINIEN FÜR DIE DURCHFÜHRUNG
1. Allgemeine Regelungen
• Die Prüfung wird für die Teilnehmer zeitversetzt und in kleineren Gruppen durchgeführt. Während der Prüfung erfolgt
kein Körperkontakt zwischen den beteiligten Personen.
• Von allen beteiligten Personen ist auf den durch die jeweilige Landesverordnung vorgeschriebenen Mindestabstand
zu achten.
• Es sind die allgemeinen Hygieneregeln, insbesondere in den Sanitärräumen, zu beachten, wie sie in den Punkten 5
und 6 der Verhaltensempfehlungen des SV für den Übungsbetrieb beschrieben sind.
• Hygienetücher zum einmaligen Gebrauch und Sprayflaschen zur Desinfektion sind von der veranstaltenden Ortsgruppe
bereitzuhalten. Für den Bedarfsfall sind Einmal-Handschuhe in verschiedenen Größen bereitzuhalten.
• Gerätschaften sind von der beteiligten Person unmittelbar nach Abschluss der jeweiligen Benutzung zu desinfizieren.
• Der Prüfungsleiter führt eine Liste mit den Namen, Anwesenheitszeiten, Anschriften und Telefonnummern der beteiligten
Personen.
• Kranke Personen, vor allem solche mit Erkältungssymptomen, Problemen der Atemwegsfunktionen, erhöhter Temperatur
etc., dürfen an der Prüfung nicht teilnehmen. Dasselbe gilt für Personen, die mit infizierten Menschen Kontakt
hatten und noch keine 14 Tage seitdem vergangen sind.
2. HGH-Richter, Prüfungsleiter und Teilnehmer tragen während der Prüfung Mund-Nase-Masken, sofern der Mindestabstand
unterschritten werden könnte. Um eine korrekte Helfertätigkeit zu gewährleisten, trägt der Schutzdiensthelfer
lediglich in bestimmten Situationen einen Mundschutz.
3. Identitätskontrolle
Die Identitätskontrolle ist zwingender Bestandteil der Unbefangenheitsüberprüfung und von einer dritten Person (HGHR,
PL oder Beauftragter des HGH-R) durchzuführen.
4. Die Anmeldung beim HGH-Richter erfolgt im Abstand von 2 Metern.
Wir wünschen Ihnen trotz der Einschränkungen eine erfolgreiche Prüfung.

Information für Ortsgruppen und Mitglieder
Durchführung von Zuchtanlagenprüfungen (ZAP) im SV für die Dauer der Corona-Pandemie
Terminschutz für Prüfungen wird vom SV ab Juni 2020 wieder unter der Maßgabe erteilt, dass die Durchführung der Zuchtan-lagenprüfung (ZAP) nach den Verordnungen des jeweiligen Bundeslandes und ggf. örtlicher Verfügungen zulässig ist, bzw. der Ortsgruppe hierfür die schriftliche Genehmigung der örtlich zuständigen Behörde (Ordnungsamt, Gesundheitsamt) vorliegt. Verantwortlich für die Einhaltung der gesetzlichen Bestimmungen des Bundeslandes und/oder regionaler Verfügungen ist der Vorstand der Ortsgruppe.
RICHTLINIEN FÜR DIE DURCHFÜHRUNG
1. Allgemeine Regelungen
• Die Prüfung wird für die Teilnehmer zeitversetzt und in kleineren Gruppen durchgeführt. Während der Prüfung er-folgt kein Körperkontakt zwischen den beteiligten Personen.
• Von allen beteiligten Personen ist auf den durch die jeweilige Landesverordnung vorgeschriebenen Mindestabstand zu achten.
• Es sind die allgemeinen Hygieneregeln, insbesondere in den Sanitärräumen, zu beachten, wie sie in den Punkten 5 und 6 der Verhaltensempfehlungen des SV für den Übungsbetrieb beschrieben sind.
• Hygienetücher zum einmaligen Gebrauch und Sprayflaschen zur Desinfektion sind von der veranstaltenden Orts-gruppe bereitzuhalten. Für den Bedarfsfall sind Einmal-Handschuhe in verschiedenen Größen bereitzuhalten.
• Gerätschaften sind von der beteiligten Person unmittelbar nach Abschluss der jeweiligen Benutzung zu desinfizieren.
• Der Prüfungsleiter führt eine Liste mit den Namen, Anwesenheitszeiten, Anschriften und Telefonnummern der beteiligten Personen.
• Jeder teilnehmende Hundeführer darf maximal nur 1 weitere Begleitperson zur Prüfung mitbringen.
• Kranke Personen, vor allem solche mit Erkältungssymptomen, Problemen der Atemwegsfunktionen, erhöhter Temperatur etc., dürfen an der Prüfung nicht teilnehmen. Dasselbe gilt für Personen, die mit infizierten Menschen Kontakt hatten und noch keine 14 Tage seitdem vergangen sind.
2. ZAP-Beurteiler, Prüfungsleiter, Helfer im Schutzdienst und Teilnehmer tragen während der Prüfung Mund-Nase-Schutzmasken, sofern der Mindestabstand nicht eingehalten werden kann.
Sofern diese Möglichkeit entsprechend aktueller gesetzlicher Bestimmungen einzelner Bundesländer nicht bestehen, kann derzeit keine ZAP durchgeführt werden.
3. Während des Seitentransports ist der Mindestabstand zum Helfer bzw. bei der Abmeldung zum Beurteiler zu wahren.
4. Identitätskontrolle
Die Identitätskontrolle ist zwingender Bestandteil der Unbefangenheitsüberprüfung und vom ZAP-Beurteiler durchzuführen.
Konsequente Einhaltung der Hygiene- und Desinfektions-Maßnahmen! (Beurteiler eigenes Chip-Gerät ist Vorschrift)
Beurteiler und Hundeführer müssen eine Mund-Nase-Maske tragen und immer den Mindestabstand einhalten.
5. Die Anmeldung beim Beurteiler erfolgt im Abstand von 2 Metern.
6. Die Gruppe in der Unterordnung wird soweit auseinandergestellt, dass der Mindestabstand eingehalten ist. Der Hundeführer wahrt beim Gehen durch die Personengruppe den Mindestabstand.

7. Übung „Stellen u. Verbellen“
Um den Mindestabstand einzuhalten (1,5 bis 2,0 Meter) muss der Hund vom Helfer abgerufen werden! Der HF geht auf Anweisung des Beurteilers bis zur Grundlinie und ruft seinen Hund ab. Ein Abholen ist nicht zulässig.
Anmerkung: Sollte ein Hund einbeißen und nicht mehr ablassen, oder er ist nicht führig, erfolgt Disqualifikation.
Die Übung wird dann folgendermaßen beendet: der Helfer streckt seinen Schutzarm aus. Beim anschließenden Abholen sichert der Hundeführer mit ausgestrecktem Arm den Hund durch fassen ins Halsband und leint diesen an. Dadurch bleibt der Mindestabstand gewahrt.
8. Übung „Überfall auf den Hundeführer“
Beendigung der Übungen nach dem Ablassen:
Der Hundeführer tritt auf direktem Weg bis auf 2 Meter an den Hund und stellt diesen mit Hz. ab. Der Hundeführer fordert den Helfer auf 2 Meter zurückzutreten. Der Hundeführer geht zum Hund und leint diesen an. Die Entwaffnung entfällt.
Anmerkung: Sollte ein Hund einbeißen und nicht mehr ablassen, oder er ist nicht führig, erfolgt Disqualifikation.
Die Übung wird dann folgendermaßen beendet: der Helfer streckt seinen Schutzarm aus. Beim anschließenden Abholen sichert der Hundeführer mit ausgestrecktem Arm den Hund durch fassen ins Halsband und leint diesen an. Dadurch bleibt der Mindestabstand gewahrt.
9. Übung „Konfrontation auf Distanz“
Beendigung der Übungen nach dem Ablassen:
Der Hundeführer tritt auf direktem Weg bis auf 2 Meter an den Hund und stellt diesen mit Hz. ab. Der Hundeführer fordert den Helfer auf 2 Meter zurückzutreten. Der Hundeführer geht zum Hund und leint diesen an. Die Entwaffnung (Soft-stock) entfällt.
Der anschließende Seitentransport wird in 2 Meter Abstand zum Helfer gezeigt.
Anmerkung: Sollte ein Hund einbeißen und nicht mehr ablassen, oder er ist nicht führig, erfolgt Disqualifikation.
Die Übung wird dann folgendermaßen beendet: der Helfer streckt seinen Schutzarm aus. Beim anschließenden Abholen sichert der Hundeführer mit ausgestrecktem Arm den Hund durch fassen ins Halsband und leint diesen an. Dadurch bleibt der Mindestabstand gewahrt.
Da die ZAP im Rahmen von OG-Prüfungen abgenommen wird, ist den Richtlinien für die Durchführung ZAP und Prüfung un-bedingt Folge zu leisten.
Wir wünschen Ihnen trotz der Einschränkungen eine erfolgreiche Prüfung.
Bleiben Sie gesund und achten Sie auf sich und andere!

!Information unserer Hauptgeschäftsstelle aufgrund Kurzarbeit!

Sehr geehrte Damen und Herren,

mit unserem heutigen Schreiben möchten wir Sie darüber informieren, dass der Verein für Deutsche Schäferhunde (SV) e.V. für den überwiegenden Teil der Mitarbeiter*innen der SV-Hauptgeschäftsstelle mit Wirkung vom 01.05.2020, die Kurzarbeit veranlasst hat und in den betroffenen Bereichen die Arbeitszeiten entsprechend reduziert werden.

Im Hinblick auf die Situation in Deutschland wegen der Corona-Pandemie im Allgemeinen und die Situation im Verein, und die eingeschränkten Aktivitäten der Mitglieder, im Besonderen, ist natürlich auch eine Reduzierung des Arbeitsaufkommens (Anfragen etc.) in den einzelnen Sachgebieten zu verzeichnen, denen wir bereits mit verschiedenen Maßnahmen begegnet sind, aus denen u.a. geänderte Geschäftszeiten resultieren.

Da aktuell keine Verbesserung der Situation absehbar ist und in Anbetracht der anhaltenden Situation, in der das Vereinsleben nahezu zum Erliegen kommt und damit einhergehend auch einen Arbeitsausfall im Bereich der SV-Hauptgeschäftsstelle bedeutet, sehen wir derzeit, wie in anderen Betrieben auch, nur die Möglichkeit der Kurzarbeit in den überwiegenden Teilen der SV-Hauptgeschäftsstelle.

Die Kurzarbeit betrifft die Mitarbeiter*innen in den folgenden Bereichen:

 

  • Kerngeschäft (Zuchtbuchamt u. Mitgliederwesen)
  • Finanzbuchhaltung
  • Zentrale Dienste
  • Mediengestaltung
  • Sekretariat

 

Einhergehend mit der Reduzierung der Arbeitszeiten müssen wir vorübergehend auch die telefonische Erreichbarkeit der SV-Hauptgeschäftsstelle neu organisieren. Für die Dauer der Kurzarbeit sind die betroffenen Fachbereiche der SV-Hauptgeschäftsstelle deshalb wie folgt zu erreichen.

Montag bis Freitag von 09:00 – 12.00 Uhr.

Es ist unser erklärtes Ziel, den Mitgliedern des Vereins in diesen unruhigen Zeiten, wenn auch momentan eingeschränkt, als verlässlicher Ansprechpartner und Dienstleister zur Seite zu stehen, um dann am Ende der Krise wieder mit dem gewohnten Leistungsumfang für den Verein und seine Mitglieder da sein zu können.

Wir bitten um Kenntnisnahme und wünschen uns allen, dass wir bald wieder, bei bester Gesundheit, in ein normales (Vereins-)Leben zurückkehren können.

Mit freundlichen Grüßen

Hartmut Setecki

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Voranmeldungen bitte unter:

klausbesser051@googlemail.com